Canon 50mm Festbrennweite

Frank Neumann

Lichtstarkes Bokeh-Monster

50mm Objektiv
Canon EF 50mm f/1.2L USM

Qual der Wahl:

Ende September 2021 reifte in mir die Entscheidung mir eine 50mm Festbrennweite zu kaufen. Nachdem ich mir im letzten Jahr das Canon EF 100mm f/2.8L Macro IS USM
zugelegt hatte und nun mittlerweile über ein Jahr mich in der Makrofotografie austobte, Sollte es nun etwas „kürzeres“ sein, etwas Spezielles. Schnell fiel die Wahl auf ein 50mm Objektiv. Doch welches sollte es sein ? Canon bietet 3 verschiedene Modelle an, mit einer Preisspanne von 100 bis 1.500 Euro.

Für 100 Euro bekommt man das Canon EF 50mm f/1.8 STM. Für knappe 200-250 Euro das Canon EF 50mm f/1.4 USM und mit etwas Glück für 1.300 Euro (normal 1.550 €) das Canon EF 50mm f/1.2L USM.

Wie Ihr sehen könnt, habe ich mich für das teuerste dieser 3 Objektive entschieden. Ob die Wahl wirklich die beste war, darüber lässt sich trefflich streiten und ich bin mir sicher, dass es ebenso viele Befürworter wie Gegner dieses sehr teuren 50mm Objektives gibt.

Vorteile:

Nachteile:

Das Canon EF 50mm f/1.2L USM liefert auf Grund seiner kreisrunden Irisblende, gerade bei großer Blendenöffnung einen attraktiven und gleichmäßigen Unschärfebereich. Dies kommt vor allem bei der Portraitfotografie sehr gut, da man so die Personen leicht freistellen kann. Außerdem kommt die Brennweite von 50mm dem menschlichen Auge sehr nahe und erfasst somit nahezu den gleichen Blickwinkel wie wir Ihn auch visuell mit unseren Augen wahrnehmen. 

das Fotografieren mit dem 50mm 1.2 von Canon ist aber auf alle Fälle gewöhnungsbedürftig und nicht so einfach wie mit einem Zoom Objektiv. Zum einen lernt man unweigerlich sich beim Fotografieren zu bewegen, denn Objekte heranzoomen geht nicht. Man muss schon selber sich dem Objekt auf die Art nähern, wie man es letztendlich auch ablichten möchte. Zum anderen ist gerade das Fotografieren mit offenblende relativ gewöhnungsbedürftig. Der Schärfenbereich ist sehr schmal und wenn man eine Person aus 1-2 Meter fotografiert, dabei eine Blende <2 gewählt hat, ist schnell die Nase scharf, aber die Augen befinden sich schon nicht mehr im Schärfebereich.

Ebenso ist das Objektiv sehr anfällig gegen Sonnenreflektionen. Hier empfiehlt sich unbedingt die Sonnenblende zu benutzen.  Man kann, wenn man erst einmal den Dreh heraushat, dieser aber auch sehr schön zur künstlerischen Gestaltung nutzen. Nicht ganz so schön ist die starke Neigung zu chromatischen Aberrationen. Diese treten ziemlich stark in Grenzbereichen zwischen sehr hellen und eher dunklen Bereichen im Bild auf. Programme wie Lightroom oder Photoshop können diese aber leicht korrigieren.

Beispielbilder

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